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Судебное представительство и адвокатура





  1. Понятие и виды судебного представительства. Разновидности представительства, основанного на законе.

  2. Особый подход англо-американского права к регулированию представительства, основанного на законе.

  3. Договорное представительство. Принцип обязательности адвокатского представительства (ст. 18-19 ГП Франции, § 78 ГПК ФРГ).

  4. Возникновение и оформление отношений по судебному представительству.

  5. Объем полномочий адвоката во внешних отношениях (с судом и лицами, участвующими в деле).

  6. Оплата адвокатской помощи. Германский и англо-американский подход к регулированию этого вопроса. Критерии определения размера адвокатского гонорара.

  7. Прекращение по судебному представительству.

  8. Ответственность адвоката за ненадлежащее исполнение обязанностей.

  9. Правовой статус и функции солиситоров и барристеров.


ГПК Франции:

Art. 18. Les parties peuvent se défendre elles-mêmes, sous réserve des cas dans lesquels la représentation est obligatoire.

Art. 19. Les parties choisissent librement leur défenseur soit pour se faire représenter soit pour se faire assister suivant ce que la loi permet ou ordonne.

Art. 411. Le mandat de représentation en justice emporte pouvoir et devoir d'accomplir au nom du mandant les actes de la procédure.

Art. 413. Le mandat de représentation emporte mission d'assistance, sauf disposition ou convention contraire.

Art. 412. La mission d'assistance en justice emporte pouvoir et devoir de conseiller la partie et de présenter sa défense sans l'obliger.

Art. 416. Quiconque entend représenter ou assister une partie doit justifier qu'il en a reçu le mandat ou la mission.

L'avocat ou l'avoué est toutefois dispensé d'en justifier.

L'huissier de justice bénéficie de la même dispense dans les cas où il est habilité à représenter ou assister les parties.

Art. 417. La personne investie d'un mandat de représentation en justice est réputée, à l'égard du juge et de la partie adverse, avoir reçu pouvoir spécial de faire ou accepter un désistement, d'acquiescer, de faire, accepter ou donner des offres, un aveu ou un consentement.

Art. 418. La partie qui révoque son mandataire doit immédiatement soit pourvoir à son remplacement, soit informer le juge et la partie adverse de son intention de se défendre elle-même si la loi le permet, faute de quoi son adversaire est fondé à poursuivre la procédure et а obtenir jugement en continuant à ne connaître que le représentant révoqué.

Art. 419. Le représentant qui entend mettre fin à son mandat n'en est déchargé qu'après avoir informé de son intention Art. 697 Les avocats, avoués et huissiers de justice peuvent être personnellement condamnés aux dépens afférents aux instances, actes et procédures d'exécution accomplis en dehors des limites de leur mandat.

Art. 420. L'avocat ou l'avoué remplit les obligations de son mandat sans nouveau pouvoir jusqu'à l'exécution du jugement pourvu que celle-ci soit entreprise moins d'un an après que ce jugement soit passé en force de chose jugée. Ces dispositions ne font pas obstacle au paiement direct à la partie de ce qui lui est dû.

Art. 698 Les dépens afférents aux instances, actes et procédures d'exécution injustifiés sont à la charge des auxiliaires de justice qui les ont fait sans préjudice des dommages-intérêts qui seraient réclamés. Il en est de même des dépens afférents aux instances, actes et procédures d'exécution nuls par l'effet de leur faute.

son mandant, le juge et la partie adverse.


ГПК ФРГ:

§ 78 ZPO § 78 Anwaltsprozess

1) Vor den Landgerichten müssen sich die Parteien durch einen bei einem Amts- oder Landgericht zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Vor den Oberlandesgerichten müssen sich die Parteien durch einen bei einem Oberlandesgericht zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Ist in einem Land auf Grund des § 8 des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz ein oberstes Landesgericht errichtet, so müssen sich die Parteien vor diesem Gericht durch einen bei einem Oberlandesgericht zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Vor dem Bundesgerichtshof müssen sich die Parteien durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Die Sätze 2 bis 4 gelten entsprechend für die Beteiligten und beteiligte Dritte in Familiensachen.

(2) Vor den Familiengerichten müssen sich die Ehegatten in Ehesachen und Folgesachen, Lebenspartner in Lebenspartnerschaftssachen nach § 661 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 und Folgesachen und die Parteien und am Verfahren beteiligte Dritte in selbständigen Familiensachen des § 621 Abs. 1 Nr. 8 und des § 661 Abs. 1 Nr. 6 durch einen bei einem Amts- oder Landgericht zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen.

(3) Am Verfahren über Folgesachen beteiligte Dritte und die Beteiligten in selbständigen Familiensachen des § 621 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, 6, 7, 9, 10, soweit es sich um ein Verfahren nach § 1600e Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs handelt, sowie Nr. 12, 13 und des § 661 Abs. 1 Nr. 5 und 7 brauchen sich vor den Oberlandesgerichten nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen.

(4) Das Jugendamt, die Träger der gesetzlichen Rentenversicherungen sowie sonstige Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts und deren Verbände einschließlich der Spitzenverbände und ihrer Arbeitsgemeinschaften brauchen sich als Beteiligte für die Nichtzulassungsbeschwerde und die Rechtsbeschwerde nach § 621e Abs. 2 nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen.

(5) Diese Vorschriften sind auf das Verfahren vor einem beauftragten oder ersuchten Richter sowie auf Prozesshandlungen, die vor dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle vorgenommen werden können, nicht anzuwenden.

(6) Ein Rechtsanwalt, der nach Maßgabe der Absätze 1 und 2 zur Vertretung berechtigt ist, kann sich selbst vertreten.


§ 80 [Nachweis der Prozevollmacht]

(1) Der Bevollmächtigte hat die Bevollmächtigung durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen und diese zu den Gerichtsakten abzugeben.

(2) Das Gericht kann auf Antrag des Gegners die öffentliche Beglaubigung einer Privaturkunde anordnen. Wird der Antrag zurückgewiesen, so ist dagegen kein Rechtsmittel zulässig. Bei der Beglaubigung bedarf es weder der Zuziehung von Zeugen noch der Aufnahme eines Protokolls.

§ 81 [Umfang der Prozeßvollmacht]

Die Prozeßvollmacht ermächtigt zu allen den Rechtsstreit betreffenden Prozeß handlungen, einschließlich derjenigen, die durch eine Widerklage, eine Wiederaufnahme des Verfahrens und die Zwangsvollstreckung veranlaßt werden; zur Bestellung eines Vertreters sowie eines Bevollmächtigten für die höheren Instanzen; zur Beseitigung des Rechtsstreits durch Vergleich, Verzichtleistung auf den Streitgegenstand oder Anerkennung des von dem Gegner geltend gemachten Anspruchs; zur Empfangnahme der von dem Gegner oder aus der Staatskasse zu erstattenden Kosten.

§ 83 [Wirkung der Vollmachtsbeschränkung]

(1) Eine Beschränkung des gesetzlichen Umfanges der Vollmacht hat dem Gegner gegenüber nur insoweit rechtliche Wirkung, als diese Beschränkung die Beseitigung des Rechtsstreits durch Vergleich, Verzichtleistung auf den Streitgegenstand oder Anerkennung des von dem Gegner geltend gemachten Anspruchs betrifft.

(2) Insoweit eine Vertretung durch Anwälte nicht geboten ist, kann eine Vollmacht für einzelne Prozeßhandlungen erteilt werden.

§ 84 [Mehrere Prozeßbevollmächtigte]

Mehrere Bevollmächtigte sind berechtigt, sowohl gemeinschaftlich als einzeln die Partei zu vertreten. Eine abweichende Bestimmung der Vollmacht hat dem Gegner gegenüber keine rechtliche Wirkung.

§ 85 [Handlungen der Prozeßbevollmächtigten]

(1) Die von dem Bevollmächtigten vorgenommenen Prozeßhandlungen sind für die Partei in gleicher Art verpflichtend, als wenn sie von der Partei selbst vorgenommen wären. Dies gilt von Geständnissen und anderen tatsächlichen Erklärungen, insoweit sie nicht von der miterschienenen Partei sofort widerrufen oder berichtigt werden.

(2) Das Verschulden des Bevollmächtigen steht dem Verschulden der Partei gleich.

§ 49b. Vergütung.

(1) Es ist unzulässig, geringere Gebühren und Auslagen zu vereinbaren oder zu fordern, als die Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte vorsieht, soweit diese nichts anderes bestimmt. Im Einzelfall darf der Rechtsanwalt besonderen Umständen in der Person des Auftraggebers, insbesondere dessen Bedürftigkeit, Rechnung tragen durch Ermäßigung oder Erlaß von Gebühren oder Auslagen nach Erledigung des Auftrags.

(2) Vereinbarungen, durch die eine Vergütung oder ihre Höhe vom Ausgang der Sache oder vom Erfolg der anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird (Erfolgshonorar) oder nach denen der Rechtsanwalt einen Teil des erstrittenen Betrags als Honorar erhält (quota litis), sind unzulässig.

§ 87. [Erlöschen der Vollmacht]

(1) Dem Gegner gegenüber erlangt die Kündigung des Vollmachtvertrags erst durch die Anzeige des Erlöschens der Vollmacht, in Anwaltsprozessen erst durch die Anzeige der Bestellung eines anderen Anwalts rechtliche Wirksamkeit.

(2) Der Bevollmächtigte wird durch die von seiner Seite erfolgte Kündigung nicht gehindert, für den Vollmachtgeber so lange zu handeln, bis dieser für Wahrnehmung seiner Rechte in anderer Weise gesorgt hat.

§ 671 Widerruf; Kündigung

(1) Der Auftrag kann von dem Auftraggeber jederzeit widerrufen,von dem Beauftragten jederzeit gekündigt werden.

(2) Der Beauftragte darf nur in der Art kündigen, dass der Auftraggeber für die Besorgung des Geschäfts anderweit Fürsorge treffen kann, es sei denn, dass ein wichtiger Grund für die unzeitigeKündigung vorliegt. Kündigt er ohne solchen Grund zur Unzeit, so hat er dem Auftraggeber den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.

§ 55.1 Bestellung eines Abwicklers der Kanzlei.

(2) Dem Abwickler obliegt es, die schwebenden Angelegenheiten abzuwickeln. Er führt die laufenden Aufträge fort; innerhalb der ersten sechs Monate ist er auch berechtigt, neue Aufträge anzunehmen. Ihm stehen die anwaltlichen Befugnisse zu, die der verstorbene Rechtsanwalt hatte. Der Abwickler gilt für die schwebenden Angelegenheiten als von der Partei bevollmächtigt, sofern diese nicht für die Wahrnehmung ihrer Rechte in anderer Weise gesorgt hat. Er hat seine Bestellung dem Gericht anzuzeigen, bei dem der verstorbene Rechtsanwalt zugelassen war.

§ 86. [Tod usw. des Vollmachtgebers]

Die Vollmacht wird weder durch den Tod des Vollmachtgebers noch durch eine Veränderung in seiner Prozeßfähigkeit oder seiner gesetzlichen Vertretung aufgehoben; der Bevollmächtigte hat jedoch, wenn er nach Aussetzung des Rechtsstreits für den Nachfolger im Rechtsstreit auftritt, dessen Vollmacht beizubringen.

§ 1. Stellung des Rechsanwalts in der Rechtspflege.

Der Rechtsanwalt ist ein unabhängiges Organ der Rechtspflege.

^ Англия CPR:

Rule 19.7   

(1) This rule applies to claims about –

(a) the estate of a deceased person;


(b) property subject to a trust; or


(c) the meaning of a document, including a statute.


(2) The court may make an order appointing a person to represent any other person or persons in the claim where the person or persons to be represented –

(a) are unborn;


(b) cannot be found;


(c) cannot easily be ascertained; or


(d) are a class of persons who have the same interest in a claim and –

(i) one or more members of that class are within sub-paragraphs (a), (b) or (c); or


(ii) to appoint a representative would further the overriding objective.


(3) An application for an order under paragraph (2) –

(a) may be made by –

(i) any person who seeks to be appointed under the order; or


(ii) any party to the claim; and


(b) may be made at any time before or after the claim has started.


(4) An application notice for an order under paragraph (2) must be served on –

(a) all parties to the claim, if the claim has started;


(b) the person sought to be appointed, if that person is not the applicant or a party to the claim; and


(c) any other person as directed by the court.


(5) The court’s approval is required to settle a claim in which a party is acting as a representative under this rule.


(6) The court may approve a settlement where it is satisfied that the settlement is for the benefit of all the represented persons.


(7) Unless the court otherwise directs, any judgment or order given in a claim in which a party is acting as a representative under this rule –

(a) is binding on all persons represented in the claim; but


(b) may only be enforced by or against a person who is not a party to the claim with the permission of the court.

Rule 19.7A   

(1) A claim may be brought by or against trustees, executors or administrators in that capacity without adding as parties any persons who have a beneficial interest in the trust or estate (‘the beneficiaries’).


(2) Any judgment or order given or made in the claim is binding on the beneficiaries unless the court orders otherwise in the same or other proceedings.

США:

Fed.Rules of Civ.Proc. Rule 17:

(c) Infants or Incompetent Persons. Whenever an infant or incompetent person has a representative, such as a general guardian, committee, conservator, or other like fiduciary, the representative may sue or defend on behalf of the infant or incompetent person. An infant or incompetent person who does not have a duly appointed representative may sue by a next friend or by a guardian ad litem. The court shall appoint a guardian ad litem for an infant or incompetent person not otherwise represented in an action or shall make such other order as it deems proper for the protection of the infant or incompetent person.

28 U.S.C. Sec. 1654. Appearance personally or by counsel

In all courts of the United States the parties may plead and conduct their own cases personally or by counsel as, by the rules of such courts, respectively, are permitted to manage and conduct causes therein.
^

Rules of Professional Conduct


Part 1 - Client Lawyer Relationship

Rule 1.5 Fees

(a) A lawyer's fee shall be reasonable. The factors to be considered in determining the reasonableness of a fee include the following:

(1) the time and labor required, the novelty and difficulty of the questions involved, and the skill requisite to perform the legal service properly;

(2) the likelihood, if apparent to the client, that the acceptance of the particular employment will preclude other employment by the lawyer;

(3) the fee customarily charged in the locality for similar legal services;

(4) the amount involved and the result obtained;

(5) the time limitations imposed by the client or by the circumstances;

(6) the nature and length of the professional relationship with the client;

(7) the experience, reputation, and ability of the lawyer or lawyers performing the services; and

(8) whether the fee is fixed or contingent.

(b) When the lawyer has not regularly represented the client, the basis or rate of the fee shall be communicated to the client, preferably in writing, before or within a reasonable time after commencing the representation.

(c) A fee may be contingent on the outcome of the matter for which the service is rendered, except in a matter in which a contingent fee is prohibited by paragraph (d) or other law. A contingent fee agreement shall be in writing and shall state the method by which the fee is to be determined, including the percentage or percentages that shall accrue to the lawyer in the event of settlement, trial or appeal, litigation and other expenses to be deduced from the recovery, and whether such expenses are to be deduced before or after the contingent fee is calculated. Upon conclusion of a contingent fee matter, the lawyer shall provide the client with a written statement stating the outcome of the matter and, if there is a recovery, showing the remittance to the client and the method of its determination.

(d) A lawyer shall not enter into an arrangement for, charge, or collect:

(1) any fee in a domestic relation matter, other than proceedings to enforce or satisfy a judgement for property distribution or past due alimony or child support, the payment or amount of which is contingent upon the securing of a divorce or upon the amount of alimony or support, or property settlement in lieu thereof; or

(2) a contingent fee for representing a defendant in a criminal case.

(e) A division of fee between lawyers who are not in the same firm may be made only if:

(1) the division is in proportion to the service performed by each lawyer or, by written agreement with the client, each lawyer assumes joint responsibility for the representation;

(2) the client is advised of and does not object to the participation of all the lawyers involved; and

(3) the total fee is reasonable.

(f) Upon reasonable request by the client, a lawyer shall provide, without charge, an accounting for fees and costs claimed or previously collected. Such an accounting shall include at least the following information:

(1) Itemization of all hourly charges, costs, interest assessments, and past due balances.

(2) For hourly rate charges, a description of the services performed and a notation of the person who performed those services. The description shall be of sufficient detail to generally apprise the client of the nature of the work performed.